So fällt der harte Brocken

Abriss Der gut 30 Meter hohe Turm am Kepler-Areal wird am 23. Februar gesprengt. 200 Anwohner müssen dafür evakuiert werden.
Von Heinz Klein / Mittelbayerische Zeitung


Regensburg Um den gut 30 Meter hohen Betonbrocken am Ernst-Reuter-Platz mit dem Longfrontbagger abzuknabbern hätte es ungefähr sechs Wochen bedurft. Doch es geht auch schneller. In wenigen Minuten wird das ehemalige Studentenwohnheim des Evangelischen Siedlungswerks am 23. Februar, einem Sonntagvormittag, in sich zusammenstürzen. Die Sprengung soll gegen 11 Uhr erfolgen, kündigte Friederike Günzel, Sprecherin des Evangelischen Siedlungswerks in Nürnberg an. Das Siedlungswerk ist Besitzerin des Kepler-Areals, das die Stadt langfristig mietet, um dort den geplanten Zentralen Omnibusbahnhof zu bauen.


Die Sprengung wird in etwa zehn Minuten über die Bühne gehen, doch die Vorarbeiten dauern Wochen und haben nun begonnen. Im Vorfeld wird eine Studie erstellt, in der alle Gegebenheiten wie etwa Denkmäler oder Biotope für die Planung und Berechnung der Sprengung Beachtung finden. Eine Schwabacher Firma ist derzeit schon dabei, die Löcher für die Sprengladungen zu bohren.


Zudem müssen im Vorfeld tragende Gebäudeteile vorgeschwächt werden, denn der 1969 errichtete und von dem Architekten Werner Wirsing geplante Turm ist “ein harter Brocken”, sagte Simon Lehmeyer, der zuständige Projektleiter der Firma Reithelshöfer, die nach Recherchen der Mittelbayerischen Zeitung die Abbrucharbeiten übernimmt. “Der Beton ist gut und hart und es wurde mit viel Stahl gebaut, denn der war damals noch billig”, sagte Lehmeyer.


Der Wirsing-Turm soll durch drei Sprengungen fallen. Die äußere Gebäudehülle soll dabei in sich zusammensacken, der innere Gebäudekern dabei nach Süden in Richtung Bahnhof kippen. Die erste der kurz hintereinander erfolgenden Sprengungen soll die dem Turm vorgelagerte Stützenkonstruktion zum Einsturz bringen. Wenn die Staubwolken sich dann verzogen haben, wird die Aufbereitung der Schutttrümmer beginnen, die vor Ort wieder als Füllmaterial Verwendung finden.

Die Fallrichtungssprengung:
Ein Hochhaus kann auf verschiedene Arten zusammenstürzen. Die einfachste Art ist die Fallrichtungssprengung, bei der wie beim Fällen eines Baumes ein keilförmiger Spalt in den unteren teil des Gebäudes gesprengt wird. Das Bauwerk kippt dann in die gewünschte Richtung um. Dazu brauche man aber Platz, merkt die Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft an, die die Sprengmethoden beschreibt.
Der Vertikalkollaps:


Dabei sprengt das Abrissteam gleichzeitig tragende Elemente auf verschiedenen Höhen des Gebäudes, so dass dieses in sich zusammenstürzt.
Die Kipp-Kollaps-Sprengung:
Dabei werden in einer mehrstufigen Sprengung beide Techniken kombiniert. Der harte innere Kern des Gebäudes mit dem Treppenhaus klappt dabei in sich zusammen und legt sich auf den bereits zusammenkrachenden Schutthaufen der äußeren Gebäudehülle.

 

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fast alle, unsere in der Innenstadt angesiedelten Restaurants sind immer sehr gut gebucht.

Auch wir Hoteliers, mit unseren doch sehr guten Verbindungen zu den gastronomischen Einrichtungen in Regensburg, haben in dieser Zeit kurzfristig kaum noch Chancen für Sie einen Tisch zu organisieren. 

 

Von daher möchten wir Sie informieren.

Bitte erkundigen Sie sich bereits vor Anreise, welches gastronomische Angebot Sie gerne wünschen. Auf Tripadvisor zum Beispiel finden Sie bezüglich der Gaststätten hilfreiche Tipps. Bitte rufen Sie dort an und buchen bereits von zu Hause Ihr gastronomisches Ziel oder rufen Sie uns an. Wir bieten Ihnen den Service Plus, welches Ihnen ein anonymes Buchungsportal  nicht bietet. 

Sollten Sie zu spät sein und schon vor Ort. Gehen Sie direkt, bereits am Tag Ihres Stadtbummels in das Restaurant, welches Ihnen zusagt und fragen bitte direkt dort vor Ort nach einem Tisch für den Abend.

 

Mit herzlichen Grüßen vom Team

 

 

 

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